Die einzigartige Geschichte der deutsch-polnischen Grenzregion an den Flüssen Oder und Warthe entdecken
Die Oder-Warthe Region verfügt über eine einzigartige und überraschend vielseitige Erinnerungslandschaft. An der deutsch-polnischen Grenze östlich von Berlin gelegen, erzählen rund 200 Standorte die Geschichte einer Region, die durch Ritterorden, preußische Militärgeschichte, Agrar- und Industrieentwicklungen, den Zweiten Weltkrieg, die Westverschiebung Polens, sozialistische Diktatur und den Kalten Krieg, die deutsche Wiedervereinigung, die Gründung der Europäischen Union und den EU-Beitritt Polens geprägt ist.
Erfahren Sie aus unterschiedlichen Perspektiven, wie die Oder-Warthe Region der Natur abgetrotzt und besiedelt wurde. Wie sie landwirtschaftlichen und industriellen Aufschwung erlebte, Kriege und Auseinandersetzungen überwand. Wie sie im Zweiten Weltkrieg zum Schlachtfeld um den letzten Kampf vor Berlin wurde. Wie sie, zerrissen durch neue Grenzen, zur Demarkationslinie des Kalten Krieges wurde. Wie Glasnost und Perestroika Grenzen und Ideologien durchlöcherte und den Weg für ein gemeinsames Europa öffnete. Und wie die Menschen der Region all dies durchstanden, ob als Arbeiter oder Bauer, als Künstler oder Industrieller, als Sieger oder Verlierer, als Täter oder Opfer.
Darüber hinaus bietet die Region eine reizvolle Naturlandschaft an den Flüssen Oder und Warthe, die bei der ehemaligen Festung Küstrin zusammenfließen. Entdecken Sie einen faszinierenden Landstrich mit viel Raum für gemeinsames Erinnern aus unterschiedlichen Perspektiven, für offenen Austausch sowie Gestaltungsfreiheit für eine gemeinsame friedliche Zukunft.

