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  • Symposium „Vertreibung, Zwangsmigration, Kulturverlust 1945 in der Oder-Warthe Region“

    Symposium „Vertreibung, Zwangsmigration, Kulturverlust 1945 in der Oder-Warthe Region“

    5. November 2025, Kulturhaus Küstriner Vorland (DE)

    Das Symposium „Vertreibung, Zwangsmigration, Kulturverlust 1945 in der Oder-Warthe-Region“ befasste sich mit der komplexen deutsch-polnischen Geschichte in der Grenzregion, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg. Es eröffnete einen Raum für deutsch-polnischen Dialog über die tiefgreifenden Umbrüche des Jahres 1945.

    Die Region steht exemplarisch für erzwungene Migration, Verlust und Neuanfang, deren Nachwirkungen bis heute spürbar sind. Erinnerung wird hier als Beziehung verstanden – offen, multiperspektivisch und dialogisch. Ziel ist nicht ein fertiges Narrativ, sondern die verantwortungsvolle Erzählung, die Wissenschaft und persönliche Erfahrung verbindet, junge Menschen einbezieht und Brücken zwischen Forschung, Bildung und Öffentlichkeit schlägt.

    Das Förderprojekt „Erinnerung verbindet“ schafft ein grenzüberschreitendes Netzwerk, das historische Orte sichtbar macht und Spuren bewahrt. So wird Erinnerung zu einem Prozess, der Horizonte öffnet, Verständigung ermöglicht und Zukunft gestaltet.

    Programm:

    Eröffnung:

    Robert Nitz

    Bürgermeister Stadt Seelow (Mark)

    „Geschichte bewahren – Zukunft gestalten: Begrüßung zum Symposium in der Oder-Warthe-Region“

    Dirk Röder

    Stadt Seelow (Mark)

    Eröffnungsbeitrag Symposium „Vertreibung, Zwangsmigration, Kulturverlust 1945 in der Oder-Warthe-Region“

    Panel I: Historische Einordnung

    Przemysław Słowiński

    Bevölkerungsänderungen im deutsch-polnischen Grenzgebiet nach dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte. Politik. Semantik.

    Reinhard Schmook

    Oderlandmuseum Bad Freienwalde

    Flucht und Vertreibung im Oder-Warthe-Raum am Beispiel von Königsberg/Nm. (Chojna)

    Der Redebeitrag behandelt das Thema Flucht und Vertreibung im Oder-Warthe-Raum am Beispiel der Kreisstadt Königsberg /Neumark. Das schnelle Herannahen der Roten Armee Ende Januar/ Anfang Februar 1945 führte hier zu chaotischen Verhältnissen, weil die Parteibehörden eine geordnete Evakuierung der Stadt bis zuletzt verhindert haben. Was dann ab dem 4. April bis zum 23. Juni 1945 in Königsberg geschah, schildert der ortsansässige zweite Pfarrer Fritz Bliedner. Er war Mitglied der Bekennenden Kirche, einer Oppositionsbewegung evangelischer Christen gegen Versuche einer Gleichschaltung von Lehre und Organisation der Deutschen Evangelischen Kirche mit dem Nationalsozialismus. Die Eintragungen in seinem Tagebuch sind glaubwürdig und erhellend zugleich, um sich ein Bild von den schrecklichen Ereignissen zwischen dem Einmarsch der Roten Armee und der Vertreibung der Stadtbevölkerung machen zu können. Sie spiegeln Tod und Verderben, das Leid der verbliebenen Einwohner und letztendlich noch die weitgehende Zerstörung der Stadt mit ihren mittelalterlichen Baudenkmalen.      

    Ryszard Skalba

    Direktor des Museums der Festung Kostrzyn

    Die Pionierjahre des polnischen Kostrzyn

    Die Altstadt und Neustadt Küstrins gehörten Mitte 1945 zu den am meisten zerstörten Städten im ehemaligen Deutschen Reich. Die Vertreibung der deutschen Einwohner ebnete den Weg für polnische Siedler, und die Stadt erhielt einen neuen Namen – Kostrzyn. Die ersten Siedler waren hauptsächlich Eisenbahner und Zollbeamte, die für das Funktionieren der grundlegenden Verkehrs- und Grenzstrukturen sorgen sollten. Mit der Zeit kamen Arbeiter hinzu, die am Wiederaufbau der Zellstoff- und Papierfabrik arbeiteten, wodurch das wirtschaftliche Leben wieder in Gang kam.

    Kostrzyn entwickelte sich auf dem Gebiet der ehemaligen Neustadt, indem es von Grund auf neue Gebäude und Einrichtungen errichtete. Nach und nach entstanden Ämter, Schulen und Arbeitsstätten, und die Stadt gewann zunehmend ihren polnischen Charakter.

    Tim Müller

    Eigenbetrieb Kulturbetriebe Frankfurt (Oder) Städtisches Museum Viadrina

    The lost Museum. Das Frankfurter Oderlandmuseum im einstigen Lienauhaus

    Agnieszka Lindenhayn-Fiedorowicz

    Eigenbetrieb Kulturbetriebe Frankfurt (Oder) Städtisches Museum Viadrina

    Ein Cranach in der Provinz – und sein Schicksal nach 1945

    Der Neudammer Altar aus der Werkstatt Lucas Cranachs d. J. zählte zu den bedeutendsten Renaissance-Retabeln des Oderraums. 1562 von Herzogin Katharina von Braunschweig-Wolfenbüttel für die Stadtkirche in Neudamm (Dębno) gestiftet, gelangte er nach dem Kirchenneubau 1852 in die Dorfkirche Nabern (Oborzany). Sein Nachkriegsschicksal steht exemplarisch für die Verluste beweglicher Kulturgüter in der Oder-Warthe-Region. Die Kriegszerstörungen, der Durchzug der Roten Armee und die anschließenden Bevölkerungsverschiebungen führten zur Vernichtung, Plünderung oder Entwertung zahlreicher Kirchenausstattungen. Mit dem Bevölkerungsaustausch kam ein Konfessionswechsel: Die neu angesiedelten katholischen Polen begegneten der protestantischen Kunst oft gleichgültig oder ablehnend. So wurde auch der Neudammer Altar in den 1950er Jahren demontiert und auf den Dachboden verbannt, wo er schwere Schäden erlitt und in Vergessenheit geriet. Erst 1998 wurde er von einem Regionalhistoriker wiederentdeckt, stark beschädigt und unvollständig. 2002 erfolgte ein Abtransport zur Restaurierung – nicht in eine Fachwerkstatt, sondern in die Privatwerkstatt des Stettiner Diözesankonservators. Da der Altar nach 1945 nicht in die Denkmalliste eingetragen wurde, unterliegt er bis heute nicht staatlichem Schutz. Der Vortrag nimmt dieses Werk als Fallbeispiel, um die komplexen Nachkriegsschicksale von Kunstwerken der Region sichtbar zu machen: zwischen Kriegszerstörung, konfessioneller Entfremdung, Vernachlässigung und unsicherem Erhalt.

    Henriette Brendler

    Frankfurt (Oder)

    Gerettet, verschollen, zurückgekehrt: Die mittelalterlichen Chorfenster von St. Marien in Frankfurt (Oder)

    Die drei spätgotischen Chorfenster der St.-Marien-Kirche Frankfurt (Oder) werden nicht ohne Grund als gläserner Schatz bezeichnet. Nirgendwo in Brandenburg gibt es einen vergleichbaren Bestand an mittelalterlichen Glasmalereien; das Antichrist-Fenster gilt sogar als einzigartig. Der Beitrag stellt das Schicksal der Frankfurter Bilderbibel im Zweiten Weltkrieg in den Fokus, den Umgang mit diesem Thema in der DDR und den langen Weg von der Wiederentdeckung über die Rückführung bis hin zur Restaurierung.

    Marek Karolczak

    Myślibórz

    Materielle Verluste des kulturellen Erbes am Beispiel der Gemeinde Myślibórz (Soldin)

    Der Vortrag beschreibt die Situation in Soldin/Myślibórz im Februar 1945 nach dem Einmarsch der sowjetischen Armee und präsentiert erhaltene Dokumente aus den Sammlungen des Museums des Myślibórz-Seengebiets in Myślibórz. Sie zeigen das Schicksal der Exponate, die sich in den Sammlungen des von 1928 bis 1945 bestehenden Regionalmuseums – Heimatmuseum des Kreises Soldin – befanden.

    Christian Hirte

    Museum Lebuser Land Müncheberg

    Der Bestandsverlust im Museum Lebuser Land Müncheberg 1945 ff.

    Mittagspause
    und Besichtigung des Museums im Kulturhaus Küstrin-Kietz unter fachlicher Betreuung des Vereins für die Geschichte Küstrins e.V.

    Panel II: Lokale Sichtweisen – Kulturverlust – Kulturaneignung??

    Kamila Pałubicka

    Kulturerben e.V.

    Künstlerisch-kreative Geschichtsvermittlung am Beispiel Martyriums Museum Słońsk (Sonnenburg)

    Der Ort Słońsk (ehemals Sonnenburg) steht exemplarisch für das schwierige Erbe des Nationalsozialismus. Hier befand sich eines der ersten Konzentrationslager, in dem zahlreiche politische Gefangene aus ganz Europa inhaftiert waren. In der Endphase des Zweiten Weltkrieges fielen mehr als 800 Häftlinge einem geplanten Massaker zum Opfer. Die Auseinandersetzung mit diesem historischen Erbe und die Erinnerung an die Opfer bleiben eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe.

    Der Verein Kulturerben e.V. arbeitet seit über zehn Jahren mit deutsch-polnischen Jugendgruppen an innovativen künstlerischen Zugängen zu diesem schwierigen Kapitel europäischer Geschichte. In unterschiedlichen Projekten wurden dabei performative, mediale und partizipative Ansätze erprobt, die Jugendlichen ermöglichen, sich aktiv mit Erinnerungskultur auseinanderzusetzen und eigene Ausdrucksformen zu entwickeln.

    Im Rahmen der aktuellen Workshops verbinden wir historische Wissensvermittlung mit künstlerisch-kreativen Methoden. Nach einer Führung zu den zentralen Erinnerungsorten in Słońsk und einem Besuch der Museums-Gedenkstätte erarbeiten die Jugendlichen in deutsch-polnische Teams eigenständig Legefilme. Diese Technik erlaubt es ihnen, Bilder, Symbole und Texte zu kombinieren und in kurzen filmischen Sequenzen ihre Reflexionen über die Geschichte von Sonnenburg zu verdichten. Ergänzt wird die Arbeit durch Sprechtexte und Audioaufnahmen, die in eine gemeinsame Performance für die Gedenkfeier einfließen.

    So entsteht ein vielschichtiger, transnationaler Zugang zur Erinnerungskultur, der historische Faktenvermittlung mit kreativer Selbsttätigkeit verbindet und Jugendlichen ermöglicht, sich als aktive Gestalter einer lebendigen europäischen Erinnerungskultur zu erfahren.

    Thomas Drewing

    Geschichts- und Heimatverein Gusow-Platkow e.V.

    Neue Museen – der Umgang durch die Nachgeborenengeneration


    Es entsteht ein Tagungsband, der ergänzende Fachbeiträge enthält:

    Andrzej Kirmiel

    Alf Kowalski Międzyrzecz Museum in Międzyrzecz

    Międzyrzecz und das Międzyrzecz-Land 1933–1947. Angesichts großer Veränderungen

    Der Artikel stellt die Geschichte der Einwohner von Międzyrzecz und der Region Międzyrzecz in den Jahren 1933–1947 unter dem Gesichtspunkt der nationalen Veränderungen dar. Der Autor beschreibt den Prozess, der zur Zerstörung der über Jahrhunderte gewachsenen multiethnischen Struktur der Stadt führte. Er berichtet über die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Międzyrzecz, die als erste aus der ethnischen Landschaft verschwand, und stellt die weiteren Bevölkerungsverschiebungen dar, diesmal nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Damals mussten die deutschen Einwohner der Stadt und der umliegenden Dörfer ihre Häuser verlassen. Zurück blieben die Einheimischen, die polnische Bevölkerung, die wenig oder gar kein Polnisch sprach und mit der die neuen Machthaber nicht recht wussten, was sie anfangen sollten. Letztendlich wurden sie wie Ausländer behandelt, die ihren Wunsch bekundeten, in Polen zu bleiben, und wurden derselben Überprüfung unterzogen. Der letzte Teil der nationalen Veränderungen im Gebiet zwischen den Flüssen Międzyrzecz und Wisła war der Zuzug von Menschen aus Zentral- und Ostpolen sowie von Ukrainern und Lemken aus Südostpolen, die im Rahmen der 1947 begonnenen Aktion „Wisła” aus ihrer Heimat vertrieben worden waren.

    Solche Massenumsiedlungen führen zu einer Situation, in der ethnisch fremde Bevölkerungsgruppen in Gebiete kommen, in denen es zwar keine früheren Bewohner mehr gibt, aber alles um sie herum von deren langjähriger Anwesenheit zeugt. Der Autor beschreibt, was mit der materiellen Kultur der Gemeinschaften geschah, die bis 1945 in Międzyrzecz und den umliegenden Ortschaften lebten.

    Andy Steinhauf

    Verein für die Geschichte Küstrins e.V.

    Das Auffanglager Küstrin / Alt-Drewitz 1945

    Der Artikel beleuchtet die Entstehung und kurze Existenz des Auffanglagers Küstrin/Alt-Drewitz im Herbst 1945. Nach dem Befehl der sowjetischen Militäradministration zur Lenkung der Flüchtlingstrecks wurde das Lager als zentraler Durchgangsort für Vertriebene eingerichtet. Trotz massiver Zerstörungen und fehlender Infrastruktur mussten dort zeitweise bis zu 30.000 Menschen untergebracht werden. Berichte schildern chaotische Zustände, mangelhafte medizinische Versorgung, Übergriffe sowie logistische Probleme wie die „Waggonkrise“. Zwischen Oktober und Dezember 1945 wurden über 52.000 Personen durchgeschleust, bevor das Lager aufgrund unhaltbarer Bedingungen und Konflikten mit der lokalen Bevölkerung wieder aufgelöst wurde. Das Auffanglager steht exemplarisch für die Herausforderungen der Nachkriegszeit und die prekäre Lage der Vertriebenen in der Sowjetischen Besatzungszone.

    Katarzyna Sztuba-Frąckowiak

    Alf Kowalski Międzyrzecz Museum in Międzyrzecz

    Das Zusammenleben von Deutschen und Russen auf den Gutshöfen der Landeskrankenanstalt Obrawalde nach dem Einmarsch der Roten Armee 1945 in den Erinnerungen der Meseritzerin Dorothea Neuss

    Der Artikel handelt von Deutschen, die gemeinsam mit sowjetischen Soldaten zwei Anstaltsgüter zwischen Obrawalde und Meseritz verwalteten. Ihr gemeinsamer Kommandant war der Ukrainer Sergeant Borodauku, der während der Vertreibungen alle seine deutschen Gutsarbeiter sicher über die Oder in ihre neue Heimat brachte. Es wird auf ihre harmonische Zusammenarbeit bei der Produktion von Lebensmitteln für die sowjetischen Einheiten eingegangen. Außerdem wird das Verhältnis der Deutschen aus den Anstaltsgütern zu den polnischen und sowjetischen Behörden in Międzyrzecz thematisiert.

    Wir danken unserem Gastgeber im Kulturhaus Küstrin-Kietz, unseren Projektpartnern und Referenten, unseren Dolmetscher*innen, unserem Fotografen Herrn Ahrendt, unserem Filmteam von Parkosmedia. Ebenfalls danken wir unserem Fördergeber sowie den aktiv Teilnehmenden des Symposiums.

    Bilder ©Stadt Seelow, Fotos Klaus Ahrendt

  • Fachworkshop „Vertreibung, Zwangsmigration, Kulturverlust 1945 in der Oder-Warthe Region“

    Fachworkshop „Vertreibung, Zwangsmigration, Kulturverlust 1945 in der Oder-Warthe Region“

    25. Juni 2025, Kulturzentrum der Gemeinde Słońsk (PL)

    Der Workshop diente der inhaltlichen Vorbereitung eines Symposiums, welches für Anfang November 2025 in Küstrin-Kietz geplant ist. Er befasste sich mit der komplexen deutsch-polnischen Geschichte in der Grenzregion, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, und diskutierte Methoden zur Vermittlung dieser Geschichte an jüngere Generationen. Die Teilnehmer, darunter Vertreter aus Deutschland und Polen, tauschten sich über verschiedene Aspekte wie Museumsarbeit, Kulturerbe und Erinnerungskultur aus und betonten die Bedeutung einer gemeinsamen Aufarbeitung der Vergangenheit. Es wurden mehrere Projekte und Initiativen vorgestellt, die darauf abzielen, das Verständnis für die gemeinsame Geschichte zu fördern und den deutsch-polnischen Dialog zu stärken.

    Anhand von Initiativvorträgen und Erlebnisberichten wurden Erinnerungsthemen im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Ereignisse 1945 auf die Bevölkerung beiderseits der Oder diskutiert, u.a. Westverschiebung Polens, Flucht, Vertreibung, Zwangsmigration, ideologiebasierter Wandel der deutschen und polnischen Erinnerungskulturen, Kulturverlust, Interpretation heute – Lehren für morgen.  

    In der anschließenden anregenden Diskussion wurden verschiedene Perspektiven und Themen ergänzt, darunter:

    • Raubgegenstände aus dem gesamten Polen in Gutshäusern der Region
    • „verbrannte Erde“ durch die Sowjetarmee als Rache für den Angriff und die Zerstörungen der Nazi-Deutschen zuvor
    • Empfehlung für einen Dialog deutsch-polnischer Museen, um Impulse für eine gemeinsame Aufklärung zu setzen
    • Titelwahl für das Symposium: positiv besetzen
    • „Kulturaneignungsprozesse“
    • Filme, Kultur und Kunst als Tools zur Geschichtsvermittlung
    • Empfehlung für 2 Filme zur Geschichte der Stadt Landsberg (YouTube)
    • viele persönliche Geschichten der Teilnehmer mit familiären Wurzeln in der Region.

    Letzter Programmpunkt war die Besichtigung des Martyriumsmuseums Słońsk mit ausführlicher Führung durch Prof. Smolinski. Hier berichteten verschiedene Teilnehmer auch von ihren persönlichen Erfahrungen in Gesprächen mit Zeitzeugen in ihren Familien.

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