MUSEUM BERLIN-KARLSHORST

Ort der deutschen Kapitulation Mai 1945

Das Museum Berlin-Karlshorst befindet sich an einem Ort von weltgeschichtlicher Bedeutung: Hier endete am 8. Mai 1945 der Zweite Weltkrieg in Europa. Im Museumsgebäude unterzeichneten die Oberbefehlshaber der deutschen Wehrmacht vor Vertretern der Sowjetunion, der USA, Großbritanniens
und Frankreichs die bedingungslose Kapitulation. Die historischen Räume sind original erhalten.

Das Museum
Das Museum war ursprünglich 1967 als »Kapitulationsmuseum« von den sowjetischen Truppen in Deutschland gegründet worden. Panzer und Geschütze im Außengelände sind ein Erbe dieser Zeit. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gründete sich das Museum neu. Heute erinnern hier ehemalige Kriegsgegner gemeinsam an den Zweiten Weltkrieg.

Die Ausstellung
Die Ausstellung »Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg« zeigt den Krieg aus der Sicht beider, der deutschen und der sowjetischen, Akteure. Neben originalen Objekten, historischen Fotos und Schriftdokumenten werden Personen und ihre individuellen Geschichten vorgestellt.

Die Ausstellung
Der Stadtteil Karlshorst war während des Kalten Krieges in unterschiedlicher Ausdehnung sowjetisches Sperrgebiet. Ein Außenrundgang des Museums führt zu den ehemaligen Standorten und Spuren sowjetischer Militär- und Geheimdiensteinrichtungen im Berlin der Nachkriegszeit.



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